Glossar

Ungestrichenes Papier.

Auch: Naturpapier, Uncoated

Papier ohne Strich, also ohne zusätzliche Beschichtung der Oberfläche mit Pigmenten und Bindemitteln; im Handel heißt es meist Naturpapier. Es fühlt sich griffig an, lässt sich gut beschreiben und saugt Druckfarbe stärker auf, weshalb Farben matter und weniger brillant wirken als auf gestrichenem Papier.


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Siehe auch

Gestrichenes Papier
Papier, dessen Oberfläche mit einer Streichschicht aus Pigmenten und Bindemitteln versehen ist. Es ist glatter und weniger saugfähig als ungestrichenes Papier und gibt Bilder und feine Raster schärfer und farbintensiver wieder; erhältlich ist es etwa glänzend, seidenmatt oder matt.
Offsetpapier
Ungestrichenes, meist holzfreies Papier mit guter Oberflächenfestigkeit, das sich für den Offsetdruck eignet. Im Alltag wird der Begriff häufig für weißes Naturpapier allgemein verwendet, wie es auch für Briefbögen, Blöcke und Laserdrucker gebräuchlich ist.
Werkdruckpapier
Werkdruckpapier ist ein ungestrichenes Papier, das vor allem für Bücher mit überwiegendem Textanteil verwendet wird. Es hat oft ein höheres Volumen und ist häufig in leicht getönten, gelblich-weißen Varianten erhältlich, die beim Lesen als angenehm empfunden werden.
Recyclingpapier
Papier, das ganz oder überwiegend aus Altpapier hergestellt wird. Es gibt Recyclingpapiere in unterschiedlichen Weißegraden, von grauweiß bis hochweiß; Umweltzeichen wie der Blaue Engel stellen Anforderungen an Altpapieranteil und Herstellung.
Tonwertzuwachs
Tonwertzuwachs bezeichnet die Erscheinung, dass Rasterpunkte im Druck größer und dunkler ausfallen als in den Druckdaten angelegt. Ohne Ausgleich wirken Bilder dadurch dunkler und kontrastärmer.
Volumen
Das Volumen eines Papiers beschreibt das Verhältnis seiner Dicke zu seiner Grammatur. Bei gleichem Flächengewicht ist ein Papier mit höherem Volumen dicker und fühlt sich kräftiger an.



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