Glossar

Recyclingpapier.

Auch: Umweltpapier

Papier, das ganz oder überwiegend aus Altpapier hergestellt wird. Es gibt Recyclingpapiere in unterschiedlichen Weißegraden, von grauweiß bis hochweiß; Umweltzeichen wie der Blaue Engel stellen Anforderungen an Altpapieranteil und Herstellung.


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Siehe auch

Ungestrichenes Papier
Papier ohne Strich, also ohne zusätzliche Beschichtung der Oberfläche mit Pigmenten und Bindemitteln; im Handel heißt es meist Naturpapier. Es fühlt sich griffig an, lässt sich gut beschreiben und saugt Druckfarbe stärker auf, weshalb Farben matter und weniger brillant wirken als auf gestrichenem Papier.
FSC
Internationales Zertifizierungssystem für Holz und Papier aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft. Ein FSC-Siegel auf einer Drucksache zeigt, dass das Papier aus zertifizierten Quellen stammt und die Lieferkette bis zur Druckerei zertifiziert ist.
Blauer Engel
Umweltzeichen der Bundesrepublik Deutschland, das seit 1978 vergeben wird. Für Recyclingpapiere setzt es unter anderem voraus, dass die Fasern vollständig aus Altpapier stammen; daneben gibt es Kriterien für Druckerzeugnisse.
Weiße
Maß dafür, wie weiß ein Papier dem Auge erscheint. In technischen Datenblättern finden sich meist die CIE-Weiße oder der ISO-Weißgrad (ISO-Helligkeit), die unterschiedlich gemessen werden und daher nicht direkt vergleichbar sind.
EU Ecolabel
Umweltzeichen der Europäischen Union mit einer Blume als Symbol, das für Produktgruppen mit festgelegten Umweltkriterien vergeben wird, darunter grafische Papiere und Druckerzeugnisse. Anders als der Blaue Engel verlangt es für Papier keinen reinen Recyclingfaserstoff, sondern lässt auch Frischfasern aus zertifizierter Forstwirtschaft zu; daneben gelten unter anderem Anforderungen an Energieverbrauch, Emissionen und Chemikalien.



Stand: