Papierdruck

Bücher.

Hardcover- und Softcover-Bücher — von der Selbstpublikation bis zum Bildband in Kleinauflage.


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Übersicht

Beim Buchdruck müssen Bindung, Papier, Einband und Druckbild zusammenpassen. Taschenbücher und viele Romane werden als Softcover mit Klebebindung produziert, aufwendige Bildbände häufig als Hardcover mit Fadenheftung, teils mit Schutzumschlag. Beim Innenpapier kommt es auf die Opazität an, damit die Rückseite nicht durchscheint; verbreitet sind etwa 80–90 g/m², bei sehr umfangreichen Büchern auch leichtere Papiere, um Gewicht und Dicke zu reduzieren. Der Einband eines Hardcovers besteht aus fester Pappe, bezogen mit Buchbinderleinen oder bedrucktem, meist kaschiertem Papier. Print-on-Demand (ab einem Exemplar) und digital gedruckte Kleinauflagen machen auch Selbstpublikationen und Familienbücher in kleiner Stückzahl möglich.

  • 01Hardcover oder Softcover mit Klebebindung
  • 02Fadenheftung für lange Haltbarkeit
  • 03Print-on-Demand ab 1 Exemplar möglich
  • 04Schutzumschlag, Lesebändchen, Farbschnitt optional

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Formate

DIN A5
148 × 210 mm
DIN A4
210 × 297 mm

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Materialien

Bilderdruck 90 g/m² matt
90 g/m²
Standardpapier für Innenseiten von Broschüren und Magazinen.
Naturpapier 120 g/m²
120 g/m²
Ungestrichen, schreibfähig, haptisch warm.
Softcover 300 g/m²
300 g/m²
Klebebindung mit Faltumschlag.
Hardcover-Einband mit Stoffbezug
Premium für Dissertationen und Buchprojekte.

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Veredelungen

Fadenheftung
sonstige
Premium-Buchbindung — flach aufschlagbar, langlebig.
Cellophanierung matt
folie
Mattes Folienlaminat — edler Griff, schützt vor Abrieb.
Soft-Touch-Folie
folie
Samtartiger Griff — wirkt premium und reduziert Fingerabdrücke.
Heißfolienprägung Gold
folie
Metallisch glänzende Akzente in Gold.
Farbschnitt
sonstige
Eingefärbte Schnittkanten, klassisch beim Buch; bei Visitenkarten vor allem auf dickem, mehrlagigem Karton.

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Fragen & Antworten

Hardcover oder Softcover?
Softcover ist in der Regel deutlich günstiger. Hardcover ist robuster und wird häufig für Bildbände, Festschriften und Bücher gewählt, die lange halten sollen. Viele Print-on-Demand-Anbieter bieten beide Varianten auch für Einzelexemplare an.
Wie wichtig ist die Opazität des Innenpapiers?
Sehr. Auf zu dünnem oder wenig opakem Papier scheint der Druck der Rückseite durch — das stört beim Lesen. Werkdruckpapiere gibt es hochweiß oder leicht getönt; das ist Geschmackssache.
Lohnt sich Fadenheftung?
Bei Büchern, die häufig und weit aufgeschlagen werden (Kochbücher, Bildbände, Lehrbücher), ja: Fadengeheftete Bücher schlagen gut auf und sind sehr haltbar. Einfache Klebebindungen können bei starker Beanspruchung am Rücken brechen; eine PUR-Klebebindung ist deutlich robuster. Fadenheftung kostet einen Aufpreis, den die Druckerei im Angebot ausweist.




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