Der Hochdruck ist das älteste der großen Druckprinzipien. Zu ihm gehören der Holzschnitt, der Buchdruck mit beweglichen Lettern, wie ihn Gutenberg um 1450 entwickelte, und der moderne Flexodruck. Über Jahrhunderte wurden Bücher und Zeitungen überwiegend im Hochdruck hergestellt, bis ihn im 20. Jahrhundert der Offsetdruck weitgehend ablöste.
- Buchdruck: Druck mit Lettern aus Metall oder Holz, heute vor allem als Letterpress für besondere Drucksachen.
- Flexodruck: mit flexiblen Druckplatten, vor allem für Verpackungen und Etiketten.
- Holz- und Linolschnitt: künstlerische Hochdrucktechniken.
Typisch für den Hochdruck ist, dass die Druckform ins Papier drückt. Dabei entsteht oft ein feiner Quetschrand an den Kanten der Buchstaben, und auf der Rückseite kann eine leichte Schattierung spürbar sein. Beim heutigen Letterpress wird dieser Effekt bewusst eingesetzt.
Die anderen Druckprinzipien sind der Tiefdruck, der Flachdruck (z. B. Offsetdruck) und der Durchdruck (Siebdruck).