Kalender
Wand-, Tisch- und Taschenkalender — als Werbeartikel mit Logo oder als Geschenk mit eigenen Motiven.
Mehr →Welche Kalenderart passt, wie Sie das Kalendarium anlegen, Feiertage für die richtige Region prüfen und die Bindung wählen — und warum der Zeitplan früh beginnen sollte.
Ein gedruckter Kalender begleitet seine Besitzer ein ganzes Jahr — als Werbegeschenk für Kunden, als Fotokalender für die Familie oder als Vereinskalender mit allen Terminen. Damit er zwölf Monate lang gern genutzt wird, müssen Format, Kalendarium und Verarbeitung zum Einsatzort passen. Und weil ein Kalender ein festes Verfallsdatum hat, spielt der Zeitplan eine größere Rolle als bei anderen Drucksachen.
| Kalenderart | Übliche Formate | Stärken |
|---|---|---|
| Wandkalender | A4, A3, A2, hoch oder quer | Große Bildfläche, gut sichtbar in Büro, Praxis, Werkstatt oder Küche |
| Tischkalender | häufig DIN lang oder A5 quer, aufgestellt | Ständig im Blickfeld am Schreibtisch, beliebt als Kundengeschenk |
| Taschenkalender | etwa A6 oder kleiner, gebunden | Terminplanung unterwegs, mit Notizseiten |
| Planer / Jahresplaner | A2 bis A1, einseitig | Ganzes Jahr auf einen Blick, zum Eintragen von Urlaub und Projekten |
Überlegen Sie, ob der Kalender vor allem zum Ansehen oder zum Eintragen gedacht ist. Ein Fotokalender lebt von großen Bildern und kommt mit kleinem Kalendarium aus. Ein Arbeitskalender braucht dagegen genug Platz für Einträge und ein Papier, auf dem sich mit Kugelschreiber und Bleistift gut schreiben lässt — ungestrichene oder matt gestrichene Papiere sind hier im Vorteil.
Das Kalendarium ist der eigentliche Kalenderteil mit Tagen, Wochentagen und Monaten. Die häufigsten Varianten sind die Monatsübersicht (ein Blatt pro Monat), die Wochenansicht (vor allem bei Taschen- und Tischkalendern) und die Jahresübersicht. Viele Druckereien bieten fertige Kalendarien an, in die nur noch Bilder eingesetzt werden; wer das Kalendarium selbst setzt, sollte besonders sorgfältig prüfen.
Gesetzliche Feiertage sind im deutschsprachigen Raum nur teilweise einheitlich geregelt. In Deutschland gibt es neun bundesweite Feiertage, darunter Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, der 1. Mai, der Tag der Deutschen Einheit und die beiden Weihnachtsfeiertage. Weitere Feiertage legen die Bundesländer fest — Fronleichnam etwa gilt nur in einem Teil der Länder, der Reformationstag in anderen, und einzelne Feiertage gelten sogar nur in bestimmten Gemeinden. In Österreich gibt es bundesweite Feiertage wie den Nationalfeiertag am 26. Oktober; in der Schweiz regeln überwiegend die Kantone, welche Tage arbeitsfrei sind — bundesweit gilt der 1. August.
Wenn ein Kalender in mehreren Regionen verteilt wird, etwa von einem Unternehmen mit Standorten in verschiedenen Bundesländern, gibt es zwei Wege: nur die bundesweiten Feiertage eintragen oder regionale Feiertage mit einem Hinweis kennzeichnen. Wichtig ist, dass die gewählte Lösung auf dem Kalender erkennbar ist.
Denken Sie bei der Gestaltung an den Platz, den die Bindung benötigt: Am gebundenen Rand werden Löcher gestanzt, dort dürfen keine wichtigen Inhalte liegen. Bei Wandkalendern mit Aufhänger ist zudem oft eine Aussparung in der Mitte nötig. Die Vorlage der Druckerei zeigt, welcher Bereich frei bleiben muss. Mehr zu den Verfahren finden Sie im Überblick über die Bindungsarten.
Kalender für das kommende Jahr werden meist im Herbst verteilt. Gleichzeitig ist das die Zeit, in der viele Druckereien besonders ausgelastet sind. Planen Sie deshalb rückwärts vom Verteiltermin: Bildauswahl, Gestaltung, Korrektur und Freigabe brauchen oft mehr Zeit als der Druck selbst. Holen Sie frühzeitig ein Angebot ein, fragen Sie nach der Produktionszeit für Wire-O-Bindung und Verpackung und rechnen Sie einen Puffer für Korrekturschleifen ein. Wer Kalender an Kunden verschickt, sollte außerdem Versandtaschen und Porto rechtzeitig einplanen.