Textildruck-Verfahren: Siebdruck, Digitaldruck, Flex, Flock und Stickerei
Welches Verfahren passt zu T-Shirt, Hoodie oder Stoffbeutel? Ein Vergleich nach Stückzahl, Motiv, Material und Haltbarkeit.
Weiterlesen →T-Shirts bedrucken lassen — Digitaldruck, Siebdruck oder Transfer, ab 1 Stück bis zur Großauflage.
T-Shirts werden für sehr unterschiedliche Anlässe bedruckt — und je nach Anlass passt ein anderes Verfahren. Für ein einzelnes Geburtstagsshirt mit Foto oder Spruch eignet sich Direct-to-Garment (DTG): Ein Tintenstrahldrucker bringt das Motiv direkt auf den Stoff, auch fotorealistisch und ab einem Stück. Ein Sportverein, der Shirts mit Vereinslogo, Sponsoren auf der Rückseite und individuellen Namen bestellt, kombiniert häufig Siebdruck für das Logo mit Flexfolie für die Namen. Bei Firmenshirts in größerer Stückzahl ist Siebdruck oft das wirtschaftlichste Verfahren, weil sich die Einrichtungskosten auf die Auflage verteilen. Für kleinere Gruppen — Familienfeiern, Junggesellenabschiede, Festival-Crews — sind Digital- oder DTF-Transferdruck verbreitet. Beim Stoff sind Baumwoll-Shirts um 180 g/m² ein Klassiker, schwerere Qualitäten eignen sich für robuste Arbeitskleidung, Funktionspolyester für Sport, Bio-Baumwolle mit GOTS-Zertifikat, wenn Nachhaltigkeit wichtig ist. Bedruckt werden meist Vorder- und Rückseite, oft auch die Ärmel; manche lokalen Druckereien veredeln auch mitgebrachte Shirts.
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