T-Shirt-Druck
T-Shirts bedrucken lassen — Digitaldruck, Siebdruck oder Transfer, ab 1 Stück bis zur Großauflage.
Mehr →Welche Stoffqualität passt, wie Sie den Größenlauf richtig abfragen, wo das Motiv sitzen sollte und worauf es bei dunklen Shirts und der Pflege ankommt.
Ob Vereinsshirt, Teamkleidung für ein Firmenevent oder T-Shirts für den Junggesellenabschied: Ein gutes Ergebnis hängt nicht nur vom Druckverfahren ab, sondern von vielen kleinen Entscheidungen vorher. Dieser Beitrag führt Sie durch die Planung — vom Textil über die Größen bis zur Pflege. Welche Verfahren es gibt und wofür sie sich eignen, lesen Sie im Beitrag zu den Textildruck-Verfahren.
Die Grammatur, also das Flächengewicht des Stoffes in Gramm pro Quadratmeter, sagt viel über das Tragegefühl aus. Leichte Shirts wirken luftig und fallen weich, sind aber oft etwas durchscheinend. Schwerere Qualitäten sind blickdichter, formstabiler und wirken hochwertiger, tragen sich im Hochsommer aber wärmer. Welche Werte als „leicht“ oder „schwer“ gelten, ist nicht genormt — vergleichen Sie am besten Muster verschiedener Qualitäten.
Größen fallen je nach Hersteller und Modell unterschiedlich aus. Ein „L“ des einen Anbieters kann einem „M“ oder „XL“ eines anderen entsprechen. Maßgeblich ist die Größentabelle des konkreten Shirt-Modells, meist mit Brustbreite und Länge in Zentimetern.
Übliche Positionen sind Brust links (kleines Logo), Brust mittig, Rücken, Nacken und Ärmel. Jede zusätzliche Position ist in der Regel ein eigener Arbeitsgang und erhöht den Aufwand. Die maximale Druckfläche hängt vom Verfahren und von der Maschine ab; die Druckerei nennt sie auf Anfrage.
| Position | Typische Verwendung | Hinweis |
|---|---|---|
| Brust links | kleines Logo, Vereinswappen | dezent, wirkt professionell |
| Brust mittig | großes Motiv, Schriftzug | Motiv nicht zu tief ansetzen |
| Rücken | Name, Nummer, großes Motiv | größte nutzbare Fläche |
| Nacken | kleines Logo, Webadresse | Nähte und Etikett beachten |
| Ärmel | Logo, Sponsor | nur kleine Motive möglich |
Denken Sie daran, dass dasselbe Motiv auf einem Shirt in Größe S deutlich größer wirkt als auf einem 3XL. Bei sehr unterschiedlichen Größen kann es sinnvoll sein, zwei Motivgrößen anzulegen. Für Namen und Nummern auf dem Rücken benötigt die Druckerei eine eindeutige Liste, die Name, Nummer und Größe pro Stück zuordnet.
Druckfarben sind meist nicht vollständig deckend. Auf weißen oder hellen Shirts ist das kein Problem, auf schwarzen, marineblauen oder kräftig farbigen Stoffen würden Farben ohne Vorbereitung jedoch dunkel und stumpf wirken. Deshalb wird dort üblicherweise zuerst eine weiße Grundierung gedruckt, auf die die eigentlichen Farben kommen. Beim Digitaldirektdruck wird das Textil zusätzlich vorbehandelt.
Am besten eignen sich Vektordateien (etwa PDF, EPS oder SVG) mit in Pfade umgewandelten Schriften. Fotos und Pixelgrafiken sollten in ausreichender Auflösung in Originalgröße vorliegen. Für Siebdruck und Folienverfahren benennen Sie die Farben möglichst als Sonderfarben, damit die Druckerei sie eindeutig zuordnen kann. Einen Anschnitt wie beim Papierdruck gibt es beim Textildruck in der Regel nicht — das Motiv steht frei auf dem Stoff.