Glossar

Zeilenabstand.

Auch: Zeilenhöhe, Leading, Zeilenvorschub

Der Zeilenabstand ist der Abstand von der Grundlinie einer Zeile zur Grundlinie der nächsten. Er wird meist in Punkt oder als Prozentsatz des Schriftgrads angegeben und beeinflusst die Lesbarkeit eines Textes erheblich.


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Erklärung

Gemessen wird von Grundlinie zu Grundlinie, also von der Linie, auf der die Buchstaben ohne Unterlänge stehen. Eine Angabe wie „10/12 pt“ bedeutet: Schriftgrad 10 Punkt, Zeilenabstand 12 Punkt. Der zusätzliche Raum zwischen den Zeilen, der über den Schriftgrad hinausgeht, wird traditionell Durchschuss genannt.

Viele Layoutprogramme verwenden als Voreinstellung etwa 120 % des Schriftgrads. Welcher Wert gut funktioniert, hängt von Schrift, Zeilenlänge und Einsatzzweck ab: Lange Zeilen brauchen mehr Zeilenabstand, damit das Auge den Anfang der nächsten Zeile sicher findet. Große Überschriften vertragen dagegen oft einen engeren Abstand.


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Siehe auch

Schriftgrad
Der Schriftgrad gibt die Größe einer Schrift an, im Desktop-Publishing üblicherweise in typografischen Punkt. Ein DTP-Punkt entspricht 1/72 Zoll, also rund 0,353 mm.
Typografie
Typografie ist die Gestaltung mit Schrift: die Wahl von Schriftart, Schriftgrad, Zeilenabstand und Zeilenlänge sowie die Anordnung von Text auf der Seite. Gute Typografie macht Texte leicht lesbar und gliedert Inhalte verständlich.
Satzspiegel
Der Satzspiegel ist die Fläche einer Seite, die von Text und Abbildungen eingenommen wird. Die unbedruckten Ränder um ihn herum heißen Stege.
Weißraum
Weißraum ist die unbedruckte Fläche auf einer Seite, zwischen Textblöcken, Bildern und Rändern. Bewusst eingesetzt, gliedert er Inhalte, lenkt den Blick und verbessert die Lesbarkeit.



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