Glossar

Vierfarbdruck.

Auch: CMYK-Druck, Skalendruck, 4c

Im Vierfarbdruck werden farbige Motive aus den vier Skalenfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key) aufgebaut. Die gerasterten Farben überlagern sich und ergeben für das Auge die Mischtöne.


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Siehe auch

CMYK
CMYK steht für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key (Schwarz), aus denen im Vierfarbdruck die meisten Farbtöne gemischt werden. Druckdaten sollten in diesem Farbmodus bzw. mit dem von der Druckerei vorgegebenen CMYK-Profil angelegt werden.
Prozessfarbe
Eine der vier Grundfarben des Vierfarbdrucks: Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key). Durch Rasterung und Übereinanderdrucken dieser lasierenden Farben entsteht der Eindruck vieler Farbtöne; Farben außerhalb dieses Spektrums erfordern eine Sonderfarbe.
Europaskala
Historische europäische Norm für die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz im Offsetdruck. Der Begriff wird im Alltag noch oft als Synonym für den Vierfarbdruck verwendet, ist fachlich aber durch internationale ISO-Normen abgelöst.
Sonderfarbe
Eine Sonderfarbe ist eine vorgemischte Druckfarbe, die nicht aus den vier Skalenfarben CMYK aufgebaut, sondern als eigene Farbe gedruckt wird. Bekannte Farbsysteme für Sonderfarben sind Pantone und HKS.
Zweifarbdruck
Beim Zweifarbdruck wird mit zwei Druckfarben gedruckt, häufig Schwarz und eine Sonderfarbe. Das kann günstiger sein als Vierfarbdruck und ermöglicht bei Fotos als Duplex eine besondere Tonwirkung.
Raster
Die Zerlegung von Halbtönen – also Bildern mit stufenlosen Übergängen – in einzelne Punkte, weil die meisten Druckverfahren nur „Farbe“ oder „keine Farbe“ drucken können. Aus normalem Betrachtungsabstand verschmelzen die Punkte für das Auge zu Tonwerten.
Tiefschwarz
Tiefschwarz ist ein Schwarz, das aus 100 % Schwarz und zusätzlichen Anteilen von Cyan, Magenta und/oder Gelb aufgebaut ist. Es wirkt auf großen Flächen satter als reines Schwarz, eignet sich aber nicht für kleine Schriften und feine Linien.


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