Auch: Personalisierung, Variable Data Printing, VDP, Individualisierung
Beim variablen Datendruck unterscheidet sich jedes gedruckte Exemplar in einzelnen Inhalten, etwa Name, Anrede, Nummer oder Code. Möglich ist das vor allem im Digitaldruck, weil dort keine feste Druckform nötig ist.
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Erklärung
Im Offsetdruck bestimmt die Druckplatte, was gedruckt wird – alle Bogen sehen gleich aus. Digitaldruckmaschinen erhalten dagegen jede Seite neu aus den Daten. Deshalb können Texte, Bilder oder Codes von Exemplar zu Exemplar wechseln, ohne dass die Maschine angehalten werden muss.
Mailings mit persönlicher Anrede, individuellen Angeboten oder Gutscheincodes
fortlaufend nummerierte Eintrittskarten, Lose oder Gutscheine
Namensschilder, Tischkarten und Einladungen mit Namen
Visitenkarten für ein ganzes Team in einem Auftrag
Die variablen Inhalte kommen meist aus einer Tabelle, die mit einer Gestaltungsvorlage zusammengeführt wird. In welchem Format die Daten angeliefert werden müssen, gibt die Druckerei vor. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, sind die Datenschutzvorgaben zu beachten.
Digitaldruck ist ein Sammelbegriff für Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt aus digitalen Daten erzeugt wird, ohne feste Druckform wie eine Druckplatte. Die wichtigsten Techniken sind der tonerbasierte Druck (Elektrofotografie) und der Tintenstrahldruck (Inkjet).
Die Nummerierung versieht jedes Exemplar einer Auflage mit einer eigenen, meist fortlaufenden Nummer – etwa bei Gutscheinen, Eintrittskarten, Losen oder Formularen. Heute geschieht das überwiegend im Digitaldruck als variabler Datendruck, früher und teils noch heute mit mechanischen Nummerierwerken.
Print on Demand bedeutet, dass ein Druckprodukt erst gedruckt wird, wenn es bestellt ist – oft in Einzelexemplaren. Möglich macht das der Digitaldruck; genutzt wird das Verfahren vor allem für Bücher im Selbstverlag und selten nachgefragte Titel, weil kein Lagerbestand vorgehalten werden muss.
Ein Lettershop übernimmt die Weiterverarbeitung und den Versand von Mailings: Falzen, Kuvertieren, Adressieren, Sortieren und Einliefern beim Postdienstleister. Manche Druckereien bieten diese Leistungen selbst an. Werden dabei personenbezogene Adressdaten im Auftrag verarbeitet, sind die Datenschutzvorgaben zu beachten; üblich ist dafür ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung.