Glossar

Schutzlack.

Auch: Drucklack, Schutzlackierung

Farbloser Lack, der vor allem aufgetragen wird, um den Druck vor Abrieb, Kratzern und Fingerspuren zu schützen; manche Lacke ermöglichen zudem eine schnellere Weiterverarbeitung. Je nach Verfahren kommen Öldrucklack (über ein Farbwerk), Dispersionslack (über ein Lackwerk) oder UV-Lack zum Einsatz, meist in matten, seidenmatten oder glänzenden Varianten.


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Siehe auch

Dispersionslack
Dispersionslack ist ein wasserbasierter Schutz- und Veredelungslack, der im Offsetdruck meist direkt nach dem Druck über ein eigenes Lackwerk aufgetragen wird. Er trocknet schnell, schützt vor Abrieb und ist in glänzender, seidenmatter und matter Ausführung erhältlich.
UV-Lack
UV-Lack ist ein Drucklack, der durch ultraviolettes Licht sofort aushärtet. Er wird vollflächig oder partiell aufgetragen und erzeugt je nach Einstellung einen deutlichen Glanz- oder Matteffekt sowie eine widerstandsfähige Oberfläche.
Spotlack
Spotlack ist ein Lack, der nur auf ausgewählte Bereiche eines Druckprodukts aufgetragen wird, etwa auf ein Logo. Durch den Kontrast zwischen lackierten und unlackierten Flächen entstehen Glanz- und Tastwirkungen.
Abrieb
Abrieb bezeichnet das Abreiben oder Verschmieren von Druckfarbe durch mechanische Belastung, etwa beim Stapeln, Transportieren oder häufigen Anfassen. Besonders empfindlich sind unveredelte Drucke auf matt gestrichenem Papier; ein Schutzlack oder eine Folienkaschierung verringert das Risiko.
Abliegen
Abliegen nennt man das ungewollte Abfärben noch nicht getrockneter Druckfarbe auf die Rückseite des darüberliegenden Bogens im Stapel. Es droht vor allem bei hohem Farbauftrag und wenig saugfähigen, gestrichenen Papieren.
Veredelung
Veredelung umfasst alle Verfahren, die einem Druckprodukt nach oder zusätzlich zum Druck eine besondere Optik, Haptik oder Schutzwirkung geben. Dazu zählen etwa Lackierung, Folienkaschierung, Prägung und Heißfolienprägung.



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