Welche Veredelung passt? UV-Lack, Folie und Prägung im Vergleich
Veredelungen schützen Drucksachen und machen sie auffälliger — aber nicht jede passt zu jedem Produkt. Ein Entscheidungsleitfaden mit typischen Einsatzzwecken.
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Spotlack ist ein Lack, der nur auf ausgewählte Bereiche eines Druckprodukts aufgetragen wird, etwa auf ein Logo. Durch den Kontrast zwischen lackierten und unlackierten Flächen entstehen Glanz- und Tastwirkungen.
Am häufigsten wird für Spotlack ein UV-Lack verwendet, der nach dem Auftrag durch UV-Licht sofort aushärtet. Besonders deutlich wirkt der Effekt auf mattem Untergrund, etwa auf einer matt kaschierten Visitenkarte, auf der ein Logo glänzend hervortritt. Mit digitalen Veredelungsmaschinen lässt sich der Lack auch in dickerer Schicht auftragen, sodass fühlbar erhabene Stellen entstehen.
Für den Spotlack wird eine eigene Vorlage benötigt, die festlegt, wo lackiert wird. Je nach Druckerei ist das eine separate Datei oder ein zusätzlicher, als Sonderfarbe benannter Kanal, der auf Überdrucken gestellt ist. Feine Linien und sehr kleine Schriften sind für Spotlack nur bedingt geeignet, da der Lack nicht beliebig fein aufgebracht werden kann.
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