Letterpress: Buchdruck heute
Aus dem klassischen Buchdruck ist ein Veredelungstrend geworden: Letterpress drückt Schrift und Motiv fühlbar ins Papier. Wie das funktioniert und wofür es sich eignet.
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Heute gebräuchliche Bezeichnung für den Hochdruck mit Satz oder Druckplatten, bei dem sich das Motiv spürbar in ein dickes, meist weiches Papier eindrückt. Das Verfahren wird vor allem für hochwertige Visitenkarten, Einladungen und Karten eingesetzt.
Technisch ist Letterpress nichts anderes als der klassische Buchdruck: Die erhabenen Stellen der Druckform werden eingefärbt und direkt auf das Papier gedruckt. Neu ist vor allem die Ästhetik. Früher galt ein deutlich sichtbarer Eindruck im Papier als handwerklicher Mangel – man bemühte sich um einen möglichst leichten Kontakt. Heute ist die fühlbare Vertiefung gerade das gewünschte Merkmal.
Statt Bleisatz werden häufig Druckplatten aus Fotopolymer verwendet, die direkt aus digitalen Daten hergestellt werden. Gedruckt wird oft auf historischen Tiegeldruckpressen oder Zylinderpressen.
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