Glossar

Kapitalband.

Auch: Kaptalband, Kapital

Schmales, meist farbiges Stoffband, das an Kopf und Fuß des Buchblockrückens angebracht wird. Bei heutigen Büchern ist es überwiegend Zierde; bei historischen Einbänden war es oft von Hand umstochen und trug zur Stabilität bei.


01

Siehe auch

Einband
Äußere Hülle eines Buches oder einer Broschüre, die den Buchblock schützt. Man unterscheidet grob den festen Einband (Hardcover) mit einer Buchdecke aus bezogener Pappe und den flexiblen Einband (Broschur, Softcover) aus Karton.
Fadenheftung
Bindeverfahren, bei dem die einzelnen gefalzten Lagen eines Buchblocks mit Faden durch den Bund geheftet und miteinander verbunden werden. Sie gilt als besonders haltbar und lässt Bücher gut aufschlagen.
Goldschnitt
Veredelung der drei offenen Kanten eines Buchblocks mit Blattgold oder goldfarbener Folie. Allgemein spricht man bei eingefärbten Buchkanten vom Farbschnitt; Goldschnitt findet sich traditionell etwa bei Bibeln und Gesangbüchern.
Lesebändchen
Schmales Textilband, das oben am Rücken des Buchblocks befestigt ist und als fest eingebundenes Lesezeichen dient. Es ist vor allem bei Hardcover-Büchern verbreitet und wird oft farblich auf das Kapitalband abgestimmt.



Stand: