Flyer
Werbeflyer und Handzettel in DIN-Formaten und Sonderformaten — in kleinen wie großen Auflagen, schnell verteilt.
Mehr →Damit ein QR-Code auf Flyer, Plakat oder Verpackung zuverlässig funktioniert, kommt es auf Größe, Ruhezone, Kontrast und Datenmenge an. Dazu: statische oder dynamische Codes — und warum Testen Pflicht ist.
QR-Codes verbinden Drucksachen mit digitalen Inhalten: Ein Scan mit der Smartphone-Kamera führt zur Website, zum Anmeldeformular, zur Speisekarte oder zu einer Kontaktkarte. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Code im Druck sauber lesbar ist. Ein Code, der nicht scannt, ist schlimmer als gar keiner — er verärgert genau die Menschen, die sich für Ihr Angebot interessieren.
Ein QR-Code besteht aus einem Raster kleiner Quadrate, den Modulen. Drei große Positionsmarken in den Ecken helfen der Kamera, den Code zu finden und auszurichten. Je mehr Daten ein Code enthält, desto mehr Module braucht er — bei gleicher Druckgröße werden die einzelnen Module also kleiner und schwerer zu erkennen. Eine eingebaute Fehlerkorrektur sorgt dafür, dass ein Code auch dann noch lesbar ist, wenn ein Teil beschädigt oder verdeckt ist. Sie wird in vier Stufen (L, M, Q, H) festgelegt; höhere Stufen sind robuster, machen den Code aber dichter.
Eine feste Mindestgröße gibt es nicht, weil sie von Datenmenge und Leseabstand abhängt. Als Faustregeln haben sich bewährt:
Um den Code herum muss ein freier, heller Rand bleiben, die Ruhezone. Die Norm für QR-Codes sieht dafür eine Breite von vier Modulen vor. Ragen Text, Bildkanten oder farbige Flächen in diesen Bereich, kann die Kamera den Code nicht sicher vom Hintergrund trennen. Viele Generatoren fügen die Ruhezone automatisch als weißen Rand hinzu; beim Freistellen oder Beschneiden der Grafik wird sie leicht versehentlich entfernt.
Legen Sie den Code als Vektorgrafik an (zum Beispiel als SVG, EPS oder PDF). So bleiben die Kanten auch bei Skalierung scharf. Pixelbilder mit geringer Auflösung oder nachträglich weichgezeichnete Codes sind eine häufige Fehlerquelle.
| Statischer Code | Dynamischer Code | |
|---|---|---|
| Inhalt | Die Zieladresse steht direkt im Code | Der Code enthält eine Weiterleitungsadresse eines Dienstes |
| Ziel ändern | nicht möglich — neuer Druck nötig | jederzeit im Dienst änderbar |
| Abhängigkeit | keine; funktioniert, solange die Zielseite existiert | funktioniert nur, solange der Dienst und Ihr Konto bestehen |
| Auswertung | nur über die eigene Website | Scans lassen sich meist beim Dienst auswerten |
Statische Codes sind einfach und unabhängig. Wenn die Zieladresse dauerhaft stabil ist, etwa die Startseite Ihrer eigenen Domain, sind sie meist die bessere Wahl. Eine Alternative zu fremden Diensten ist eine eigene Weiterleitungsseite auf Ihrer Domain: Dann lässt sich das Ziel ändern, ohne von einem Anbieter abhängig zu sein. Dynamische Codes lohnen sich bei langen Laufzeiten mit wechselnden Inhalten — prüfen Sie aber die Vertragsbedingungen, denn läuft ein Abo aus, können gedruckte Codes ins Leere führen.