Glossar

Solventdruck.

Auch: Lösemitteldruck, Eco-Solvent-Druck, Solvent

Inkjet-Großformatdruck mit lösemittelhaltigen Tinten, die die Oberfläche von Materialien wie PVC-Folien und -Planen leicht anlösen, sich dort verankern und dadurch wetter- und abriebfeste Drucke ergeben. Eco-Solvent-Tinten verwenden mildere Lösemittel; vor dem Laminieren müssen Solventdrucke in der Regel ausgasen.


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Siehe auch

Latexdruck
Inkjet-Großformatdruck mit wasserbasierten Tinten, die Polymerpartikel (Latex) enthalten und im Drucker durch Wärme getrocknet und fixiert werden. Die Drucke kommen trocken aus der Maschine, sind geruchsarm und eignen sich daher auch für Innenräume, etwa für Tapeten, Poster, Textilien und Banner.
UV-Druck
Beim UV-Druck werden Farben verwendet, die unmittelbar nach dem Druck durch ultraviolettes Licht ausgehärtet werden. Dadurch lassen sich auch nicht saugfähige Materialien wie Kunststoff, Glas, Metall oder Hartschaumplatten direkt bedrucken.
Inkjetdruck
Digitales Druckverfahren, bei dem feinste Tintentröpfchen aus Düsen berührungslos auf den Bedruckstoff gespritzt werden. Es reicht vom Bürodrucker über den Großformatdruck von Plakaten und Bannern bis zu industriellen Rollendruckmaschinen.
Großformatdruck
Druck von Motiven in Formaten deutlich über DIN A3, etwa Plakate, Banner, Messewände oder Fahrzeugfolien. Heute wird dafür überwiegend mit Inkjetdruckern auf Rollen- oder Plattenmaterial gedruckt; wegen des größeren Betrachtungsabstands genügt oft eine geringere Bildauflösung als bei kleinformatigen Drucksachen.
Laminieren
Umgangssprachlich das Überziehen eines Druckbogens mit einer dünnen Kunststofffolie zum Schutz vor Feuchtigkeit, Abrieb und Verschmutzung. In Druckereien spricht man bei einseitig oder beidseitig aufgebrachter Folie meist von Folienkaschierung; beim Laminieren im engeren Sinne wird das Blatt vollständig in Folie eingeschweißt.



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