Glossar

Konfektionierung.

Auch: Konfektion, Bannerkonfektion

In der Werbetechnik alle Arbeitsschritte, die ein bedrucktes Banner, eine Fahne oder ein textiles Motiv nach dem Druck gebrauchsfertig machen, etwa Zuschnitt, Saum, Ösen, Hohlsaum oder Keder. Welche Konfektionierung sinnvoll ist, hängt von Material, Größe und Art der Befestigung ab.


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Erklärung

Ein frisch gedrucktes Banner ist zunächst nur ein Stück bedrucktes Material. Erst die Konfektionierung bestimmt, wie es aufgehängt oder gespannt wird und wie lange es Belastungen durch Wind und Zug standhält.

  • Randverstärkung/Saum: umgeschlagener und verschweißter oder vernähter Rand, der Ausreißen verhindert.
  • Ösen: Metall- oder Kunststoffringe zur Befestigung mit Seilen, Haken oder Kabelbindern.
  • Hohlsaum: Tunnel für Stangen, Rohre oder Seile, etwa bei Fahnen.
  • Keder: eingenähter Wulst für Rahmensysteme mit Kederschiene.
  • Weitere Optionen: Klettband, Gummispanner, Taschen für Gewichte.

Bei der Gestaltung sollten Sie die Konfektionierung von Anfang an einplanen: Wichtige Inhalte gehören nicht in den Bereich von Saum und Ösen. Abstände und Zugaben unterscheiden sich je nach Anbieter; maßgeblich ist das Datenblatt der Druckerei.


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Siehe auch

Ösen
Metall- oder Kunststoffringe, die in Löcher von Bannern, Planen oder Schildern eingesetzt werden, um den Rand zu verstärken und das Material mit Seilen oder Kabelbindern befestigen zu können. Anzahl und Abstand der Ösen sind je nach Anbieter unterschiedlich und oft wählbar.
Hohlsaum
Umgeschlagener und vernähter oder verschweißter Rand, der einen offenen Tunnel bildet. Durch ihn lassen sich Stangen, Rohre oder Seile führen, etwa bei Fahnen, Bannern mit Stangenaufhängung oder Deckenhängern.
Keder
Wulstförmiges Profil aus Kunststoff, Gummi oder Silikon, das am Rand eines Banners oder Textildrucks eingenäht oder eingeschweißt wird. Der Keder wird in die Nut eines Rahmens oder einer Kederschiene eingezogen und hält das Motiv straff; üblich ist das etwa bei Spannrahmen, im Messebau und bei manchen Fahnen.
Sicherheitsabstand
Der Sicherheitsabstand ist der Bereich innerhalb des Endformats, in dem keine wichtigen Inhalte wie Text oder Logos stehen sollten. Er verhindert, dass beim Beschnitt Inhalte angeschnitten werden.
Weiterverarbeitung
Die Weiterverarbeitung umfasst alle Arbeitsschritte nach dem Druck, die aus bedruckten Bogen oder Rollen ein fertiges Produkt machen. Dazu gehören etwa Schneiden, Falzen, Rillen, Heften, Binden, Stanzen und Verpacken.
Großformatdruck
Druck von Motiven in Formaten deutlich über DIN A3, etwa Plakate, Banner, Messewände oder Fahrzeugfolien. Heute wird dafür überwiegend mit Inkjetdruckern auf Rollen- oder Plattenmaterial gedruckt; wegen des größeren Betrachtungsabstands genügt oft eine geringere Bildauflösung als bei kleinformatigen Drucksachen.



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