Glossar

HKS.

Auch: HKS-Farben, HKS-Farbfächer

Im deutschsprachigen Raum verbreitetes System von Sonderfarben, das exakt definierte Volltonfarben mit Nummern bezeichnet. Der Name geht auf die Anfangsbuchstaben der beteiligten Farbenhersteller zurück.


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Erklärung

HKS-Farben werden nicht wie im Vierfarbdruck aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zusammengesetzt, sondern als fertig gemischte Druckfarbe in einem eigenen Druckwerk gedruckt. Dadurch sind sie besonders gleichmäßig und farbtreu – wichtig etwa für Firmenfarben.

Weil dieselbe Farbe auf unterschiedlichem Papier verschieden wirkt, gibt es HKS-Fächer für verschiedene Papiersorten. Die Buchstaben hinter der Farbnummer stehen dafür, etwa „K“ für gestrichenes Kunstdruckpapier und „N“ für ungestrichenes Naturpapier. HKS 43 K und HKS 43 N bezeichnen also denselben Farbton, gedruckt auf unterschiedlichem Papier.


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Siehe auch

Sonderfarbe
Eine Sonderfarbe ist eine vorgemischte Druckfarbe, die nicht aus den vier Skalenfarben CMYK aufgebaut, sondern als eigene Farbe gedruckt wird. Bekannte Farbsysteme für Sonderfarben sind Pantone und HKS.
Pantone
Weit verbreitetes, aus den USA stammendes Farbsystem für Sonderfarben. Jeder Farbton hat eine Nummer und wird aus Grundfarben nach fester Rezeptur angemischt; Farbfächer zeigen, wie die Farbe auf gestrichenem (Kennung C) und ungestrichenem Papier (Kennung U) wirkt.
CMYK
CMYK steht für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key (Schwarz), aus denen im Vierfarbdruck die meisten Farbtöne gemischt werden. Druckdaten sollten in diesem Farbmodus bzw. mit dem von der Druckerei vorgegebenen CMYK-Profil angelegt werden.
Europaskala
Historische europäische Norm für die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz im Offsetdruck. Der Begriff wird im Alltag noch oft als Synonym für den Vierfarbdruck verwendet, ist fachlich aber durch internationale ISO-Normen abgelöst.


Stand: