Glossar

Fraktur.

Auch: Gebrochene Schrift

Gruppe gebrochener Schriften, deren Rundungen in Ecken „gebrochen“ sind. Im deutschsprachigen Raum war die Fraktur bis ins 20. Jahrhundert eine verbreitete Druckschrift; 1941 erklärte die NS-Regierung per Erlass (Normalschrifterlass) die Antiqua zur Normalschrift, danach verlor die Fraktur rasch an Bedeutung.


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Siehe auch

Antiqua
Antiqua bezeichnet Schriften mit Serifen und wechselnder Strichstärke, deren Formen auf die Buchschriften der italienischen Renaissance zurückgehen. Im deutschen Sprachraum wurde der Begriff historisch auch allgemein für lateinische Schriften im Gegensatz zu gebrochenen Schriften wie der Fraktur verwendet.
Textura
Gebrochene Schrift des Spätmittelalters mit schmalen, eng stehenden und stark gebrochenen Formen, deren Schriftbild an ein gewebtes Muster erinnert. Gutenberg verwendete eine Textura für die 42-zeilige Bibel.
Ligatur
Verbindung von zwei oder mehr Buchstaben zu einem einzigen Schriftzeichen, etwa bei „fi“, „fl“ oder „ff“. Im deutschen Schriftsatz werden Ligaturen traditionell nicht über die Grenze zusammengesetzter Wörter hinweg gesetzt, zum Beispiel nicht in „Auflage“.


Stand: