Glossar

Chromolithografie.

Auch: Farblithografie, Chromolithographie

Die Chromolithografie ist ein farbiges Steindruckverfahren des 19. Jahrhunderts, bei dem für jede Farbe ein eigener Stein angefertigt und nacheinander passgenau gedruckt wird. Mit ihr ließen sich erstmals farbige Bilder, Etiketten, Plakate und Sammelbilder in großen Stückzahlen herstellen.


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Siehe auch

Lithografie
Flachdruckverfahren, das gegen Ende des 18. Jahrhunderts von Alois Senefelder erfunden wurde. Es beruht darauf, dass sich Fett und Wasser abstoßen: Auf einem Kalkstein nehmen nur die mit fetthaltiger Kreide oder Tusche gezeichneten Stellen die Druckfarbe an.
Flachdruck
Druckprinzip, bei dem druckende und nicht druckende Stellen der Druckform praktisch in einer Ebene liegen. Die Trennung beruht auf unterschiedlichem Verhalten der Oberfläche gegenüber Farbe und Wasser; wichtigste Vertreter sind die Lithografie und der Offsetdruck.
Passer
Das genaue Übereinanderliegen der einzelnen Farben eines mehrfarbigen Drucks. Stimmt der Passer nicht, entstehen farbige Säume, Blitzer oder unscharf wirkende Bilder und Schriften.


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