Glossar

Mezzotinto.

Auch: Schabkunst, Schwarzkunst, Mezzotint

Tiefdrucktechnik der Druckgrafik, bei der die Kupferplatte zunächst mit einem Wiegeeisen gleichmäßig aufgeraut wird, sodass sie vollflächig schwarz drucken würde. Helle Partien entstehen durch Glätten und Schaben, wodurch weiche Tonübergänge möglich sind; die Technik geht auf Ludwig von Siegen um die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück.


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Siehe auch

Kupferstich
Tiefdrucktechnik, bei der das Motiv mit einem Grabstichel in eine Kupferplatte geschnitten wird; die Farbe sitzt in den Vertiefungen und wird unter hohem Druck auf feuchtes Papier übertragen. Der Kupferstich entstand im 15. Jahrhundert und war lange ein wichtiges Verfahren für Buchillustration, Landkarten und Kunstdrucke.
Radierung
Künstlerisches Tiefdruckverfahren, bei dem eine Metallplatte mit einem säurefesten Ätzgrund überzogen wird. Die Zeichnung wird mit einer Nadel in den Grund geritzt, anschließend ätzt eine Säure die freigelegten Linien in die Platte; beim Drucken wird die Farbe aus diesen Vertiefungen auf feuchtes Papier übertragen.
Aquatinta
Aquatinta ist ein Tiefdruckverfahren der Druckgrafik, mit dem sich flächige Tonwerte erzeugen lassen. Auf die Kupferplatte wird ein feines Harz- oder Asphaltpulver aufgeschmolzen; die Säure ätzt nur die Zwischenräume, die später Farbe aufnehmen.
Tiefdruck
Beim Tiefdruck liegen die druckenden Stellen vertieft in der Druckform. Die Farbe wird in diese Vertiefungen gefüllt, die Oberfläche abgerakelt und die Farbe unter Druck auf den Bedruckstoff übertragen.
Halbton
Bild mit stufenlosen Übergängen von Hell nach Dunkel, etwa ein Foto. Da Druckverfahren wie der Offsetdruck nur „Farbe oder keine Farbe“ drucken können, müssen Halbtonbilder vor dem Druck in Rasterpunkte zerlegt werden.


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