Glossar

Hinterglasdruck.

Auch: Konterdruck, Hinterdruck

Beim Hinterglasdruck wird das Motiv seitenverkehrt auf die Rückseite einer transparenten Platte, etwa Acrylglas, gedruckt und von vorn durch das Material betrachtet. Das Motiv liegt geschützt hinter der glatten Oberfläche. Meist wird zusätzlich eine weiße Schicht hinter die Farben gedruckt, damit sie deckend wirken und der Untergrund nicht durchscheint.


01

Siehe auch

Acrylglas
Acrylglas ist ein klarer, glasähnlicher Kunststoff (PMMA), der für hochwertige Schilder, Wandbilder und Displays verwendet wird. Es ist leichter und bruchfester als Glas, aber kratzempfindlicher; bedruckt wird es direkt oder – für eine besonders brillante, geschützte Oberfläche – von hinten im Hinterglasdruck.
Weißdruck
Beim Weißdruck wird deckende weiße Farbe gedruckt, etwa auf transparente Folien, farbige Papiere oder dunkle Materialien. Weiß dient dabei oft als Unterdruck, damit die darüberliegenden Farben leuchtend und deckend erscheinen.
UV-Druck
Beim UV-Druck werden Farben verwendet, die unmittelbar nach dem Druck durch ultraviolettes Licht ausgehärtet werden. Dadurch lassen sich auch nicht saugfähige Materialien wie Kunststoff, Glas, Metall oder Hartschaumplatten direkt bedrucken.



Stand: