Rasterung und Auflösung: Wie aus Bildern Druckpunkte werden
Warum Druckmaschinen keine Grautöne kennen, was Rasterweite und Rasterwinkel bedeuten und wie dpi, ppi und lpi zusammenhängen.
Weiterlesen →Auch: Frequenzmodulierte Rasterung, Frequenzmoduliertes Raster, Stochastisches Raster
Beim FM-Raster (frequenzmoduliert) werden Tonwerte nicht über die Größe der Rasterpunkte, sondern über die Anzahl sehr kleiner, gleich großer Punkte dargestellt, die scheinbar zufällig verteilt sind. Es gibt kein festes Gitter und damit keine Rasterwinkel und kein Rastermoiré zwischen den Farben.
Das klassische AM-Raster (amplitudenmoduliert) ordnet die Rasterpunkte in einem regelmäßigen Gitter an; helle Töne entstehen durch kleine, dunkle durch große Punkte. Rasterweite und Rasterwinkel bestimmen, wie fein das Bild wirkt und ob Moiré entsteht.
| AM-Raster | FM-Raster | |
|---|---|---|
| Tonwert über | Größe der Punkte | Anzahl bzw. Dichte der Punkte |
| Anordnung | festes Gitter mit Rasterwinkel | ohne festes Gitter |
| Stärken | bewährt, stabil im Druckprozess | feine Details, kein Rastermoiré |
| Schwächen | Moiré möglich, sichtbare Punktstruktur bei groben Rastern | höhere Anforderungen an Belichtung und Druck, Flächen können unruhig wirken |
Daneben gibt es Hybridraster, die beide Prinzipien kombinieren – etwa FM-artige Punkte in sehr hellen und sehr dunklen Tönen und AM-Raster in den Mitteltönen. Welches Raster verwendet wird, entscheidet die Druckerei; an den Druckdaten ändert sich dadurch in der Regel nichts.
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