Glossar

Druckerballen.

Auch: Farbballen, Ballen

Mit Wolle oder Rosshaar gepolsterte Lederballen an einem Holzgriff, mit denen die Druckform in der Handpressenzeit eingefärbt wurde; gearbeitet wurde meist mit zwei Ballen gleichzeitig. Im Lauf des 19. Jahrhunderts wurden sie durch Farbwalzen abgelöst.


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Siehe auch

Handpresse
Von Hand bediente Druckpresse, bei der ein flacher Tiegel den Bogen gegen die eingefärbte Druckform presst. Von Gutenbergs Zeit bis ins frühe 19. Jahrhundert wurden Bücher auf hölzernen Spindelpressen gedruckt, danach auf eisernen Handpressen.
Buchdruck
Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren, bei dem erhabene Lettern oder Klischees eingefärbt und direkt auf das Papier gepresst werden. Johannes Gutenberg entwickelte um 1450 in Mainz das System aus gegossenen Metalllettern und Druckpresse, das den Buchdruck in Europa begründete.
Farbauftrag
Menge beziehungsweise Schichtdicke der Druckfarbe, die auf den Bedruckstoff übertragen wird. Zu viel Farbe kann zu Trocknungsproblemen und Abliegen führen, zu wenig lässt Flächen blass wirken.


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